Jahrzehntelang wurde in der pharmazeutischen Beschaffung Wert durch Verhandlungen geschaffen – der nächste Wertstrom wird durch Verständnis bestimmt werden.
In einer Branche mit einem Umsatz von über 600 Milliarden US-Dollar werden die Kosten für Wirkstoffe, Hilfsstoffe, Ausgangsstoffe für Biologika und Spezialchemikalien nicht mehr allein durch die Preisgestaltung der Lieferanten bestimmt, sondern durch ein verzweigtes Netz von Produktionsfaktoren – Ausbeute, Energieintensität, Compliance, Auslastung und Widerstandsfähigkeit der Lieferkette. Dennoch stützt sich der Einkauf nach wie vor größtenteils auf Preise, Angebote und Benchmarks, die den Einkäufern zwar Einblick in die von den Lieferanten verlangten Preise geben, nicht aber Aufschluss darüber, warum diese Kosten entstehen.
Zwei Lieferanten können denselben Betrag anbieten, obwohl ihre Kostenrealitäten völlig unterschiedlich sind – denn ein Preis ist ein Ergebnis, keine Erklärung. Dieser POV untersucht, wie das Schließen dieser Lücke zur eigentlichen Quelle der Kostenführerschaft wird.
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